Retinsäure
Produkteinführung
Zu den wichtigsten Vitamin-A-Derivaten in Kosmetikprodukten zählen Retinol, Retinal (Retinaldehyd), Retinsäure (Tretinoin), Retinylpalmitat und Hydroxypinacolon-Retinoat (HPR). Sie werden hauptsächlich in Anti-Aging-, Anti-Falten-, beruhigenden, reparierenden, aufhellenden und feuchtigkeitsspendenden Hautpflegeprodukten eingesetzt.
Retinsäure wird auch Tretinoin genannt. Sie ist die Carbonsäureform von Retinol (Vitamin A). Der Sammelbegriff für alle Formen von Vitamin A ist Retinoide. Alle Retinoide müssen in der Haut durch chemische Reaktionen in Retinsäure umgewandelt werden, um ihre Wirkung entfalten zu können.
Retinsäure wird aus Retinol über zwei enzymatische Reaktionen synthetisiert. Die erste Reaktion ist eine reversible Oxidation von Retinol zu Retinal, gefolgt von einer zweiten, irreversiblen Oxidationsreaktion zu Retinsäure.
Wichtigste technische Parameter
Aussehen | Gelbes oder helloranges, kristallines Pulver |
Identifikation | Das IR-Absorptionsspektrum sollte mit dem Referenzspektrum übereinstimmen. |
Sollte die maximale Absorption bei 352 nm aufweisen | |
Trocknungsverlust | Nicht mehr als 0,5 % |
Rückstände bei der Verbrennung | Nicht mehr als 0,1 % |
Schwermetalle | Nicht mehr als 0,002 % |
Grenzwert von Isotretinoin | Nicht mehr als 5,0 % |
Gehaltsbestimmung (auf Trockenbasis) | 97,0 % bis 103,0 % |
Retinsäure wirkt ähnlich wie andere Retinoide – wie Adapalen, Retinol und Retinal – gilt aber als stärkere Behandlungsmethode als die übrigen und ist die einzige Retinoidform, deren Wirksamkeit bei der Behandlung und Vorbeugung von Hautalterung und Akne nachgewiesen ist.
Anwendungen
● Anti-Aging
● Anti-Falten
● Feuchtigkeitscreme
● Hautaufhellung
● Nährend
Vorteile
● Stabiler
● Aktiver
● Bessere Anti-Aging-Wirkung
● Höhere biologische Aktivität
● Weniger reizend
● Weniger sensibilisierend
Beschreibung2





